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Seminar über Exterieurbeurteilung und Vererbungsstudien
der persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung am 5. Mai 2007

Über 200 Personen aus ganz Deutschland und Gäste aus Frankreich und Holland folgten der Einladung der persönlichen Mitglieder der FN zur Fachtagung "Exterieurbeurteilung und Vererbungsstudien" in das Trakehnergestüt Hämelschenburg.
Kommentiert von Lars Gehrmann, dem Zuchtleiter des Trakehner Verbandes und Otto Langels, dem Begründer und Seniorchef des Gestütes Hämelschenburg, wurden bei strahlendem Wetter über dreißig Trakehner Pferde präsentiert. Neben der Vorführung der im Gestüt aufgestellten Hengste und der aktiven Zuchtstuten zählte die Präsentation von deren ein- bis dreijähriger Nachzucht zu den besonderen Höhepunkten des Nachmittags.
An zahlreichen Beispielen aus verschiedenen Jahrgängen wurde der Begriff "Vererbungskraft" demonstriert. Die fachkundigen Kommentatoren stellten familienbezogene Merkmale heraus und erläuterten die Besonderheiten, die die Pferde der verschiedenen Generationen hinsichtlich Typausprägung, Fundament, Bewegungsmechanik oder Format kennzeichnen und oft recht schnell eine eindeutige Familienzuordnung ermöglichen.
"Diese Pferde beweisen, dass sich der Trakehner von seinem flachen Vorderbein verabschiedet hat und hinsichtlich Kaliber sowie Mechanik mit anderen Warmblutpferdezuchten mithalten kann" bemerkte Zuchtleiter Gehrmann.
Zu den vielfältigen Informationen, die sowohl Fachleute sowie Laien von dieser gelungenen Veranstaltung mit nach Hause nehmen konnten, gehörte die von Lars Gehrmann wie auch Otto Langels immer wieder betonte Erkenntnis, dass eine Exterieurbeurteilung allein keine Aussage über die Rittigkeit, die sportlichen Qualitäten oder aber die Fruchtbarkeit eines Pferdes zulässt. Daher sind Vererbungsstudien insbesondere auch zum Interieur der Pferde unbedingt nötig, denn - wie Otto Langels betonte - eine gute Zucht erleichtert die Ausbildung!
Ulrike Sahm
Bundesjugendbeauftragte des Trakehner Verbandes

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